Ein Stück über Verantwortung und Schuld, Mut und Mitläufertum.
ab 13 Jahren / ab 7. Klasse
Ein Stück nach dem gleichnamigen Werk von Ursula Kohlert ab 13 Jahren.
Schweizer Erstaufführung
Aufführungsrechte: Drei Masken Verlag, München
Sprache: Hochdeutsch
Dauer: ca. 60 Minuten
Premiere: 7. März 2026
Schulvorstellungen im Thurgau: 9. – 18. März in Weinfelden, Kreuzlingen und Frauenfeld
«Sophie & Ich» erzählt von einer Begegnung, die nie stattgefunden hat – aber hätte stattfinden können: Was wäre geschehen, wenn die Widerstandskämpferin Sophie Scholl und die gleichaltrige Traudl Junge, eine spätere Sekretärin Hitlers, befreundet gewesen wären?
Im Theaterstück «Sophie & Ich» beginnen zwei Kulturvermittlerinnen eine Ausstellung über das Leben von Sophie Scholl einzurichten. Doch neben den Fotos und Dokumenten über Sophie tauchen unerwarteterweise Gegenstände und Papiere aus dem Leben von Traudl Junge auf. Damit beginnt eine szenische Reise, die beide Biografien miteinander verwebt.
Die Kulturvermittlerinnen tauchen immer weiter in die Biografien der beiden jungen Frauen ein, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sie stellen sich schliesslich die Frage, was passiert wäre, wenn Traudl und Sophie sich begegnet wären.
In drei Zeitsprüngen entwerfen sie eine fiktive Freundschaft zwischen Traudl und Sophie: eine Freundschaft zwischen zwei lebenshungrigen jungen Frauen, deren persönliche Entfaltung durch Krieg und Naziherrschaft verhindert wird und sie zwingt, sich zu entscheiden. Was bedeutet es, mitzulaufen – und was heisst es, Widerstand zu leisten?
Es geht um Schuld und Mitläufertum, um Verantwortung und Mut. Den Mut zu erkennen, Entscheidungen zu treffen und darüber erwachsen zu werden. Es geht um die Frage, was das Damals mit dem Heute zu tun hat. Und nicht zuletzt geht es auch um eine tiefe Freundschaft.
Thomas und Doris Ammann Stiftung
Lienhard-Stiftung
t. Theaterschaffen Schweiz
Jürg George Bürki-Stiftung
TKB-Jubiläumsstiftung
Dr. Heinrich Mezger-Stiftung