Ein Erzähltheater über die Not einer Aussenseiterin
von Kira Ellhauge und Michael Ramløse
aus dem Dänischen von Volker Quandt
Ab 9 Jahren
Schweizer Erstaufführung
Mit: Isabelle Rechsteiner, Jan von Rennenkampff
Technik: Alexander Stoer
Regie: Agnes Caduff
Regieassistenz: Verena Bosshard
Musik: Willi Häne
Licht: Samuel Schönenberger
Bühnenkonzept: Agnes Caduff
Bühnenbau: Peter Keller
Bilder: Bruno Rüttimann
Kostümassistenz: Ingrid Kronenberg
Produktionsleitung: Priska Kistler,
Roland Lötscher
Theaterpädagogik: Petra Haas
Premiere: 11. Februar 2007
Dauer: 65 Minuten
Lenas Bett ist leer. Sie ist verschwunden. Was ist passiert?
In einer Art Rückblende wird Lenas Geschichte aus verschiedenen Perspektiven aufgerollt: Mit den Ferien hat alles angefangen. Früher durfte Maria, Lenas beste Freundin, jeden Sommer mit in den Familienurlaub. Diesmal muss sie zu Hause bleiben, weil Lenas grosser Bruder mitkommt. Klar vermisst Lena ihre Freundin und schreibt ihr lange Briefe. Zum Beispiel über ihr erstes Erlebnis beim Angeln oder dass sie beim Spielen aus Versehen barfuss in einen Kuhfladen getreten ist; eigentlich wahnsinnig eklig, aber auch irgendwie lustig.
Obwohl Lena auch ohne Maria wunderbare Ferien verbringt, freut sie sich auf den ersten Schultag, um ihrer Freundin alles zu erzählen. Doch da ist nichts mehr, wie es war: Maria ist nicht mehr ihre Freundin und Lena wird plötzlich zur Aussenseiterin. Sie versteht die Welt nicht mehr.
Die Geschichte von Lena zeigt wie schlimm es ist, zum Aussenseiter zu werden und wie schnell es passieren kann, es braucht manchmal dazu gar keinen besonderen Grund. Ein Theaterstück über kleine Menschen mit grossen Problemen und darüber, dass die Grossen diese oft viel zu wenig ernst nehmen.
Pressestimmen
Mobbing in der Schule geht alle an. Das zeigt das Theater Bilitz in der «Geschichte von Lena» auf eindrückliche Weise. Das Stück vermag Jung und Alt zu packen. (Thurgauer Zeitung)
Keine Frage, das Stück «fährt ein», macht die Zuschauenden beklommen.(...) Dass Kinder so was anderen Kindern antun können, macht die Handlung für die Erwachsenen erst recht unerträglich. Zumal sie erkennen müssen, dass sie die grossen Sorgen der Kleinen oft zu wenig ernst nehmen. (Tagblatt)
Die über 100 Zuschauer an der Premiere am Sonntagabend in der Bürgler Theagovia, die zudem eine Schweizer Erstaufführung erlebten, spendeten heftigen Applaus. Das Stück hat durchaus das Zeug zu einem Best-und Longseller im «Bilitz»-Repertoire. (Thurgauer Zeitung)
Zu diesem Stück gibt es eine Nachbereitungsmappe.
Aufführungsbedingungen
Spielfläche: 6 m Breite / 5 m Tiefe / 3.5 m Höhe
Der Raum muss vollständig verdunkelt sein.
Elektrische Anschlüsse: 1x 220 V und 1x 380 V
Zuschauerzahl: Je nach Raum, max. 120
Gagen: Schulen: 11 Fr. pro ZuschauerIn + 500 Fr. Tantiemen / Spesen pro Vorstellung (250 Fr. ab 2. Vorstellung)
Kleintheater: 1’600 Fr. + 10% Tantiemen + Spesen