Auserlesenes aus dem Leben des Malermeisters von Berlingen
Mit: Isabelle Rechsteiner, Roland Lötscher
Technik: Samuel Schönenberger
Premiere: 24. August 2002
Dauer: 50 Minuten
Adolf Dietrichs Ölbilder sind international geschätzt, erzielen an Auktionen Höchstpreise. Ebenso ungebrochen ist das grosse Interesse an der Lebensgeschichte des Kleinbauern, der zum gefeierten Künstler avancierte. Sein «einfacher und zurückgezogener Charakter» fasziniert bis heute und bildet den Ausgangspunkt unzähliger Geschichten und Mythen.
Diese szenische Lesung mit Briefen von und an Adolf Dietrich führt zu einer überraschenden und direkten Begegnung mit dem bedeutenden Thurgauer Künstler, der sich selber oft als „Malermeister von Berlingen“ bezeichnete.
In diesen Briefen werden besondere Ereignisse aus dem spannungsreichen Leben des Künstlers beleuchtet. Sie berichten von seinem Alltag in Berlingen, über die anfänglichen Schwierigkeiten, das steigende Selbstbewusstsein, die Freude am Erfolg. Aber auch vom wachsenden Misstrauen gegenüber den Menschen und der Verbitterung im Alter.
Entstanden im Auftrag des Kunstmuseums des Kantons Thurgau in Zusammenarbeit mit Dorothee Messmer und Markus Landert.