Wo ist A?

Das Stück

Die Suche nach der eigenen Haltung: auflehnen, ablehnen, hinnehmen?

Ein Stück von Agnes Caduff, Christina Benz, Sonia Diaz, Roland Lötscher und Sylvie Vieli

Für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene
Sprache: Hochdeutsch, Dauer: ca. 65 Minuten

Inhalt

Alles beginnt mit einer Vermisst-Meldung und der daraus resultierenden Frage: Wo ist A? Das Umfeld des Vermissten reagiert mit Unverständnis, Sorge und Angst. Nachforschungen über seinen Verbleib werden angestellt. Die Frage nach dem Wo weicht immer stärker der Frage nach dem Warum seines Verschwindens. Das Publikum lernt die Menschen aus A’s Umfeld kennen: Seine Schwester, seine Freundin und seinen Vater. Aus ihren Erzählungen formt sich für das Publikum A’s Lebenswelt: Eine junge Liebe zwischen zwei Kulturen, Stress bei der Lehrstelle und in der Schule, die konservative Haltung des Vaters, die unreflektierte, angepasste Meinung seiner Schwester…
Die Frage nach dem WO weicht immer stärker der Frage nach dem WARUM seines Verschwindens. 

Die Beweggründe für sein Verschwinden scheinen den Zuschauenden immer klarer zu werden und setzen sich wie ein Puzzle zusammen: Eine junge Liebe zwischen zwei Kulturen, die nicht sein darf. Ist es doch die konservative, intolerante Haltung seines Vaters? Die unreflektierte, angepasste Meinung seiner Schwester? Trieb ihn ein Gefühl der Ohnmacht weg, in der Welt nichts verändern zu können? Hat er selbst etwas verbockt? Sieht er für sich schlicht keine Perspektive? Was hat das Fass zum Überlaufen gebracht?

Meinungsbildung und eigenständiges Denken sind zentrale Themen bei «Wo ist A?». Auf der Suche nach der eigenen Haltung pendeln Jugendliche häufig zwischen den Polen «Anpassung» oder «Anderssein». Welchen Weg will man einschlagen, um zu einer eigenen Identität zu finden? Welche Meinung will man vertreten? Wie verhält man sich in Konfliktsituationen? WIE und vor allem WER will man sein? –«Wo ist A?» beschäftigt sich mit den zentralen Themen Meinungsbildung und eigenständiges Denken und überlässt zum Schluss dem Publikum die Freiheit, ein eigenes Resümee zu ziehen. 

Auf die erfolgreichen Produktionen «Wer bist du denn?» und «zOFF@net» folgt das dritte selbst entwickelte Stück in Serie. Durch Improvisation und mit Hilfe einer dramaturgischen Begleitung entstehen Figuren, Texte und Handlung.

Team
  • Spiel: Christina Benz, Sonia Diaz, Roland Lötscher
  • Technik: Tom Felix
  • Regie: Agnes Caduff
  • Dramaturgische Mitarbeit: Sylvie Vieli
  • Musik: Daniel R. Schneider
  • Licht: Tom Felix
  • Bühnenbild: Gabor Nemeth
  • Kostüme: Natalie Péclard
  • Theaterpädagogik: Petra Cambrosio
  • Produktionsleitung: Roland Lötscher
Video-Trailer
Pressestimmen

Christina Benz als Schwester Steffi, Sonia Diaz als Freundin Pilar und Roland Lötscher als Vater Kellerhans spielen ihre Figuren mit grossem Engagement und Präzision. Jeder Blick hat seine Bedeutung.

Kaum mehr als eine Stunde dauert «Wo ist A?» – eine Stunde voller Wut, aufkeimender Hoffnung, abgrundtiefer Enttäuschung. Das Stück überzeugt durch Dichte, lässt die Zuschauer kein einziges Mal aus seinem Griff. […] «Wo ist A?» verzichtet auf Firlefanz und Klamauk, um den Kern des Stücks unverfälscht ins Zentrum zu rücken: die Menschen.

Theaterpädagogisches Begleitmaterial
Aufführungsbedingungen

Spielfläche: 8 m Breite / 6.5 m Tiefe / 4 m Höhe;
Raum vollständig verdunkelt;
Elektrische Anschlüsse: 1x 220 V / 1x 380 V (16 Ampere);
Zuschauerzahl: Je nach Raum, max. 150;
Gagen: Schulen: 12 Fr. pro Zuschauer/-in + 600 Fr. Tantiemen / Spesen pro Vorstellung (300 Fr. ab 2. Vorstellung); Kleintheater: 1’900 Fr. + Spesen

Bilder

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