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Ein Stück übers KO-Gehen und Wieder-Aufstehen von Lutz Hübner
Für Jugendliche ab 13 Jahren
und Erwachsene

Schweizer Erstaufführung

Es spielen: Roland Lötscher,
Gabor Nemeth *
Technik: Alexander Stoer
Regie: Jordi Vilardaga
Bühne: Michael Oggenfuss
Kostüme: Magi Eigensatz
Musik: Willi Häne
Produktionsleitung: Priska Kistler

* bis Oktober 1998: Ivo Stritt,
bis Mai 2002: Patrick A. Biagioli
bis Juli 2011: Jan von Rennenkampff

Premiere: 9. Januar 1998
Premiere aktuelle Besetzung: 10. Februar 2012

Dauer: 75 Minuten

Jojo ist ein echt cooler Typ: keine Lehrstelle, keine Freundin, keine Hoffnung. Und jetzt hat er noch für den Boss seiner Clique eine Strafe wegen Diebstahls übernommen. Er wird in ein Heim abkommandiert und muss Wände anstreichen.
Dort trifft Jojo auf Leo, der stumpfsinnig herum sitzt und "die Zähne nicht auseinanderkriegt".
Nach einer Weile beginnt Leo doch zu reden und Jojo kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Denn Leo ist ein ehemaliger Boxer mit einer überraschenden Vergangenheit. Eine verrückte Freundschaft beginnt, die das Leben der beiden völlig verändert. Jojo, der Junge, und Leo, der Alte, geraten in ein Spiel um Furcht, Resignation und sich Mut machen, aus dem ungewöhnliche Perspektiven erwachsen...

Ein Stück übers KO-Gehen und Wieder-Aufstehen, über die Freundschaft zweier Menschen, die sich gegenseitig aus der Resignation herauskatapultieren.
"Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

Pressestimmen
"Das Thurgauer Theater Bilitz hat zugeschlagen. Mit dem Stück "Das Herz eines Boxers", geschrieben von Lutz Hübner, ist dem Regisseur Jordi Vilardaga eine Inszenierung gelungen, die sich unverkrampft aktueller Themen annimmt. Da werden Generationenkonflikte, Arbeitslosigkeit, Gewalt und Altersproblematik in witzige, nie jedoch aberwitzige Dialoge verpackt."
(Thurgauer Zeitung)

"Theaterleiter Roland Lötscher spielt glänzend den Alten, der Freiburger Ivo Stritt brilliert in der Rolle des Jungen. Ein topaktuelles Stück in diesen schwierigen Zeiten. Boxen als Metapher für den Lebenskampf: K.O. gehen, aufstehen, weitermachen! "
(Blick)

«Auch wenn «Das Herz eines Boxers» in Weinfelden bereits 233- mal aufgeführt wurde, ist es weit davon entfernt, angestaubt zu sein. Frisch und mit einer überzeugenden Besetzung vermochte es zur Premiere der Wiederaufnahme zu begeistern. ...
Dass Lötscher die Rolle so oft und mit wechselnden Partnern gespielt hat, ist ein grosser Gewinn. Man kann es zwar nicht an einzelnen Passagen festmachen, aber Lötscher strahlt die Ruhe des Erfahrenen, der so vieles gesehen und erlebt hat, in einer Glaubwürdigkeit aus, die überzeugt. Ihm gegenüber steht mit Gabor Nemeth ein neuer, junger Schauspieler, der sich mit seiner Rolle richtig vertraut machen und sich in ihr beweisen muss – genau wie Jojo im Leben. Und so gelingt es Nemeth, seine Figur zu leben, und nicht nur zu spielen; man nimmt ihm seine Unsicherheit in bezug auf den Schwarm genauso ab wie die Rachegelüste, weil er ein blaues Auge kassiert hat.»
(Thurgauer Zeitung)

Zu diesem Stück gibt es eine Nachbereitungsmappe.

Aufführungsbedingungen
Spielfläche: 8 m Breite / 6.5 m Tiefe/ 4 m Höhe
Der Raum muss vollständig verdunkelt sein.
Elektr. Anschlüsse: 1 x 220V / 1 x 380V (16 Ampere)
Zuschauerzahl: je nach Raumgrösse, max. 150
Gagen: Schulen: 12 Fr. pro ZuschauerIn + 600 Fr. Tantiemen / Spesen pro Vorstellung (300 Fr. ab 2. Vorstellung)
Kleintheater: 1'900 Fr. + 10% Tantiemen + Spesen