Ein Stück über Gras und den Handel mit sich selbst
von David S. Craig
Ab 13 Jahren
Schweizer Erstaufführung

Es spielen: Christina Benz,
Gabor Nemeth,
Roland Lötscher
Technik: Alexander Stoer
Regie: Agnes Caduff
Musik: Daniel R.Schneider
Regieassistenz: Verena Bosshard
Bühne: Peter Affentranger
Licht: Alexander Stoer
Ausstattungsassistenz: Ingrid Kronenberg
Theaterpädagogik: Petra Haas
Produktionsleitung: Priska Kistler
Premiere: 27. Februar 2009
Er raucht Hasch. Ist doch nicht ungewöhnlich für einen Sechzehnjährigen!? Immerhin lässt er die Finger von Ecstasy, Crystal und anderen Drogen. Was heisst hier andere? Hasch ist doch keine Droge! Hasch ist etwas Natürliches, ein Kraut, Gras! Viel harmloser als Kaffee oder Alkohol! Er weiss alles über Hasch.
Nur hat er sich dummerweise erwischen lassen mit einem Depot von dem Zeug. Mit dem er seine Freunde versorgen wollte. So was nennt man Dealen, was natürlich völliger Unsinn ist. Aber das mache mal der Frau bei der Drogenberatung klar! Er ist sich keiner Schuld bewusst. Schuld ist sein Vater.
Big Deal? ist ein intensiver und realistischer Schlagabtausch auf Augenhöhe – ein Stück, das nicht bevormundet und nicht belehren will. Es stellt Positionen nebeneinander: Hier der intelligente und redegewandte Jugendliche, dort die Drogenberaterin, die ihn ernst nimmt und weiss, wovon sie spricht. Und dazwischen der besorgte und hilflose Vater.
Zu diesem Stück gibt es eine Nachbereitungsmappe.
Aufführungsbedingungen
Spielfläche: 8 m Breite / 6.5 m Tiefe / 4 m Höhe
Der Raum muss vollständig verdunkelt sein.
Elektr. Anschlüsse: 1x 220 V (10 Ampere) und 1x 380 V (16 Ampere)
Zuschauerzahl: je nach Raumgrösse max. 150
Gagen: Schulen: 12 Fr. pro ZuschauerIn + 500 Fr. Tantiemen / Spesen pro Vorstellung (250 Fr. ab 2. Vorstellung)
Kleintheater: 1'800 Fr. + Spesen