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Ein Stück über Druck und Gegendruck von Lutz Hübner
Ab 13 Jahren

Schweizer Erstaufführung

Es spielen:

Anja Tobler,
Gabor Nemeth
Regie: Agnes Caduff
Technik/Licht: Alexander Stoer
Regieassistenz: Verena Bosshard
Musik: Daniel R. Schneider
Bühnenbild: Gabor Nemeth
Illustrationen, Animation :
Jonathan Nemeth
Einrichtung Projektion:
Roland Lötscher
Kostümassistenz:
Ingrid Kronenberg
Theaterpädagogik: Petra Cambrosio
Tourneeplanung: Anja Mosima
Öffentlichkeitsarbeit:
Stephan K. Haller
Plakat: Jonathan Nemeth
Produktionsleitung: Roland Lötscher

Premiere: 30. Oktober 2013

Dauer: ca. 80. MInuten

Chris ist im letzten Schuljahr und steht unter Druck. Sein Notendurchschnitt
ist ungenügend und wenn er dies nicht ändert, verliert er die Lehrstelle, die er in Aussicht hat. Auch seine Eltern machen Druck. Chris ist der schwierigste Schüler von allen und ausgerechnet er versucht Frau Stöhr, eine junge, engagierte Lehrerin, zu überreden, dass sie in ihrem Fach ein Auge zudrückt und ihm eine bessere Note gibt. Der Plan geht schief, die Situation eskaliert. Nach einer kurzen, heftigen Aus- einandersetzung kommt es zum Aussetzer: Chris schlägt die Lehrerin.

Sie verzichtet auf eine Anzeige, denn sie weiss, dass dies das Ende von Chris Schul- und Berufslaufbahn wäre. Statt- dessen bietet sie ihm Nachhilfeunterricht an. Sie treffen sich in einem Café. Chris hat mit einem Rausschmiss gerechnet und ist verwirrt über das Angebot. Was hat sie vor? Was will sie von ihm? Es begegnen sich zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der Deal – über den tätlichen Angriffund den geheimen Nachhilfeunterricht zu schweigen – funktioniert nicht. Schliesslich erhält die Lehrerin eine Nachricht, in der ihr eine sexuelle Affäre mit Chris andichtet wird.

Als der Schulleiter die Lehrerin anruft, um ihr mitzuteilen, dass zwei Schülerinnen zu- sammengeschlagen wurden, wird klar: Die Spirale der Gewalt hat eine neue Dimension erreicht.

Lutz Hübner erzählt in seinem Stückvon zwei Menschen, die sich im System Schule und mit den Mechanismen unserer Leistungsgesellschaft komplett überfordert fühlen und auf Druck nur mit Gegendruck reagieren können.

«Aussetzer» beschreibt das Dilemma des heutigen Schulalltags: Kann die Schule auffangen, was an andern Stellen der Gesellschaft aus dem Ruder läuft?

Zum Stück «Aussetzer» gibt es eine Nachbereitungsmappe.

Aufführungsbedingungen
Spielfläche: 8 m Breite / 7 m Tiefe / 4 m Höhe
Raum: vollständig verdunkelt
Elektrische Anschlüsse: 1x 220 V und 1x 380 V
Zuschauerzahl: max. 150
Gagen: Schulen: 12 Fr. pro ZuschauerIn + 600 Fr. Tantiemen / Spesen pro Vorstellung (300 Fr. ab 2. Vorstellung)
Kleintheater: 1'900 Fr. + 10 % Tantiemen + Spesen