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FlussPferde
Eine Geschichte über den Wunsch anders zu sein
Von Anneli Mäkelä
Ab 5 Jahren
Schweizer Erstaufführung
Es spielt: Agnes Caduff
Technik: Samuel Schönenberger
Regie/ Bearbeitung: Urs Beeler
Musik: Michael Wernli
Bühne: Urs Beeler
Bühnenbau: J.Markus Heer
Kostümassistenz: Ingrid Kronenberg
Produktionsleitung: Roland Lötscher, Priska Kistler
Premiere: 24. April 2005
Dauer: 55 Minuten
Zuhause geniesst die Flight Attendant ihr gemütliches Morgenritual: Schönheitsmaske, duftender Kaffee, warmes Fussbad, Radio hören. Doch heute ist alles anders. Sie ist zu spät, viel zu spät. Die gemütliche Morgenstimmung verwandelt sich in nervöse Hektik. Sofort ankleiden, Zähne putzen, Schuhe anziehen, das Handy klingelt … Schliesslich lässt sie sich erschöpft in ihren Ledersessel fallen und taucht ein in einen Tagtraum, in die Geschichte der FlussPferde.
Eines Tages bricht in die kleine ruhige und beschauliche Welt des Flusspferdes ein Rennpferd ein. Temperamentvoll und beweglich, voller Freiheitsdrang und eitel herausgeputzt umtänzelt es den Dickhäuter und behauptet, das einzig richtige Pferd zu sein. Ein Streit entbrennt. Selbstzweifel machen sich breit. In Beiden wächst der Wunsch, so zu werden, wie der andere zu sein scheint, auch wenn es schmerzt und grosse Opfer verlangt. Das Flusspferd beginnt zu trainieren, will dünn werden und tanzen können wie das Pferd. Das Pferd frisst und frisst, damit es auch dick und rund wie ein Korken auf dem Wasser treiben kann. Beide erwartet jedoch eine grosse Enttäuschung aber auch der Beginn einer Aussöhnung.
FlussPferde ist ein Theaterstück über die Suche nach sich selbst und den Wunsch anders zu sein, über Selbstzweifel, Selbstaufgabe und Selbstakzeptanz.
Zum Stück FlussPferde gibt es Unterlagen zur Vor- und Nachbereitung.
Pressestimmen
Agnes Caduff schlüpft gekonnt zwischen den Rollen hin und her und versteht es, dem behäbigen Nilpferd wie auch dem allürenhaften Dressurpferd einen greifbaren Charakter zu geben.
(Thurgauer Zeitung)
Mit einer unglaublichen Leichtigkeit vermag die Schauspielerin Agnes Caduff den Zuschauer in die Geschichte hinein zu ziehen und zu fesseln.
(Regional Zeitung)
Bis in kleinste Detail von Bühne, Musik und Darstellung ist die Inszenierung durchdacht und versprüht heitere Leichtigkeit, die dabei immer Stil hat.
(St.Galler Tagblatt)
Aufführungsbedingungen
Spielfläche: 6.5 m Breite / 6 m Tiefe / 3.5 m Höhe
Der Raum muss vollständig verdunkelt sein.
Elektr. Anschlüsse: 1x 220 V und 1x 380 V (16 Ampere)
Zuschauerzahl: je nach Raumgrösse max. 100
Gagen:
Schulen: 10 Fr. pro ZuschauerIn + 300 Fr. Tantiemen / Spesen pro Vorstellung (150 Fr. ab 2. Vorstellung)
Kleintheater: 1’200 Fr. + 12% Tantiemen + Spesen
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